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Photovoltaik allgemein - Sinnvoll nicht nur für die Umwelt (18.04.2001)

Wirtschaftlich und problemlos

Die Zeiten, in denen man schräg angeschaut wurde, weil man ein paar Sonnenkollektoren auf dem Dach montiert hatte, sind zweifellos vorbei. Und das Stichwort Photovoltaik ist für die meisten kein Fremdwort mehr. Keine Frage: Die Umwelttechnik für die Nutzung der Sonnenenergie ist inzwischen so ausgereift, dass sie sinnvoll, wirtschaftlich und problemlos eingesetzt werden kann.

Entlastung der Umwelt

Die Entlastung der Umwelt steht als Ziel der Nutzung solarer Energie dann auch im Vordergrund. Die wohl bekannteste Möglichkeit, Nutzen aus der kostenlos zur Verfügung stehenden Sonnenenergie zu ziehen, ist die Photovoltaik (Elektrizität aus Licht).

Darunter versteht man die direkte Umwandlung der Sonnenenergie in elektrische Energie mit Hilfe von Solarzellen. Diese bestehen
aus einem 0,3 Millimeter dünnen Halbleiter, vorzugsweise Silizium. Der Halbleiter besteht aus zwei elektrisch unterschiedlich geladenen Materialschichten, zwischen denen durch auftreffendes Licht und die Absorbtion der Sonnenenergie eine geringe elektrische Spannung entsteht. Koppelt man mehrere dieser Photovoltaikzellen zusammen, entstehen Module, die eine ausreichende Spannung liefern, um die Energie nutzen zu können.

Solarzellen

Die dabei gewonnene Energie beträgt bei Silizium etwa 0,5 Volt, während die erreichbare Stromspannung (maximal etwa 2 Ampère) abhängig von der Stärke der Lichteinstrahlung ist. Der Wirkungsgrad von Solarzellen hängt von der Temperatur und dem Herstellungsverfahren ab. Den besten Wirkungsgrad bringen die in der Produktion sehr aufwendigen monokristallinen Zellen mit knapp 14 Prozent, polykristalline Zellen liegen mit ca. 13 Prozent nur wenig darunter, während amorphe Zellen, die vor allem in Taschenrechnern, etc. eingesetzt werden, mit 5 Prozent den niedrigsten Wirkungsgrad haben.

Dachflächenausrichtung

In Zukunft wird die Nutzung regenerativer Energien, besonders die der Strahlung der Sonne, eine übergeordnete Rolle spielen müssen. Hierbei zeigt sich, dass bereits planungsseitig in sehr frühem Stadium, spätestens mit der entwurflichen Bearbeitung eines Bebauungsplanes, die Weichen gestellt werden.

Als ideal gelten Dachflächen, die unbeschattet nach Süden ausgerichtet sind und eine optimale Dachneigung von 35° haben.

Anlagengröße

Unter der groben Annahme, dass 1.000 kWh je Person für den Wohnbereich als Jahresenergieverbrauch angesetzt werden, würde dies für einen 4 Personenhaushalt einen Verbrauch von 4.000 kWh ergeben und damit eine Anlage mit einer Peakleistung von ca. 5 kW bedeuten.

Nutzung des Stroms

Der vom Photovoltaik-System gelieferte Strom wird ins öffentliche Stromnetz eingespeist. Das geht aber nicht so ohne weiteres. Notwendig ist die Abstimmung mit dem Energieversorgungsunternehmen. Um die Netzanbindung kümmert sich der Elektro-Installateur.

Förderung

Mit Geld vom Staat kann man übrigens rechnen, wenn man jetzt in Photovoltaik investiert. Das 100.000 Dächer-Programm und der am 01.04.2000 in Kraft getretene Beschluss des Deutschen Bundestages im Rahmen des EEG (Erneuerbare Energie Gesetz) dienen der langfristigen Förderung von Investitionen in die Errichtung von Photovoltaik-Anlagen.

Entscheidung

Wer sich heute für eine Photovoltaik-Anlage entscheidet, tut dies in erster Linie, weil er damit einen Beitrag zum Umweltschutz leisten kann und stolz ist, die Zukunftstechnologie auf dem eigenen Dach präsentieren zu können.

Nähere Auskünfte erteilt Ihnen:

Schiefergruben Magog GmbH & Co. KG
Alter Bahnhof 9 – 57392 Bad Fredeburg
Tel.: 02974-9620-0 – Fax: 02974-9620-20

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Fax: (02974) 96 20 - 20
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