Leistungsfähige Sägemaschinen und Abspaltgeräte bestimmen die untertägige, umweltschonend angelegte Schiefergewinnung des heimischen Fredeburger Schiefers in 80 - 120 m Abbautiefe. In der Förderung und im Streckenvortrieb hat sich der Gleislosbetrieb durchgesetzt. Durch den großzügigen Aufschluss der Gruben im Verbund und die erfolgreiche, hochtechnologische Mechanisierung der untertägigen Schiefergewinnung konnten, sich die Fredeburger Schieferbergwerke MAGOG durch viele Eigenentwicklungen behaupten.
Auch über Tage haben sich stetige Weiterentwicklungen und Investitionen in neue Technologien gelohnt. Im Unternehmen selbst konstruierte Schneide- und Zurichte-Maschinen sind zu unentbehrlichen Hilfsmitteln für eine konkurrenzfähige Schieferbearbeitung geworden. Auf modernen Sägeanlagen wird der gewonnene Schiefer zunächst in Rohblöcke geschnitten. Anschließend erfolgt das manuelle Spalten des Schiefers auf ca.5 mm Stärke unter Einsatz neuzeitlicher Druckluftmeißel. Zuletzt wird der Rohschiefer vom Zurichter in die gewünschte Form gebracht.