Neutrale CO2-Bilanz dank Investitionen in neue Windenergieanlage im indischen Karnataka
Das Bad Fredeburger Unternehmen Schiefergruben Magog GmbH & Co. KG, das 2009 als klimaneutrales Unternehmen ausgezeichnet wurde, erweitert sein Engagement in die Windenergieanlage im indischen Karnataka bis 2012 und produziert damit drei weiter Jahre klimaneutral. Dies teilte Georg Guntermann, Geschäftsführer von Magog mit. Die Urkunde „klimaneutrales Unternehmen“ stellt First Climate, eines der führenden Asset Management Unternehmen im europäischen Emissionshandel, jährlich aus. Mit dem Prädikat werden Unternehmen zertifiziert, die durch den Erwerb von Emissionspapieren im Umfang der verursachten Treibhausgas-Emissionen - unabhängig davon, an welchem Standort sie realisiert werden - die eigene Klimabilanz ausgleichen. In die Errechnung der individuellen CO2 Bilanz, dem so genannten „CO2 Fußabdruck“ eines Unternehmens, fließen sowohl der Energie- und Papierverbrauch bei der Produktion und der Verwaltung als auch Geschäftsreisen und Anreisewege der Mitarbeiter mit ein.
Investitionen in Windenergieprojekt in IndienDie Schiefergruben Magog GmbH & Co. KG als Traditionsunternehmen mit einer über 150jährigen Geschichte ist sich seiner gesellschaftlichen Verantwortung bewusst und engagiert sich seit Jahren im Klimaschutz. Durch interne Optimierungsprozesse ist der CO2 Ausstoß und Energieverbrauch bei der Schieferproduktion deutlich reduziert worden. Die verbliebenen, unvermeidbaren Emissionen kompensiert Magog durch zusätzliche Klimaschutzmaßnahmen. Durch die Investitionen in eine Windenergieanlage im indischen Karnataka gleicht Magog die produzierten CO2 Emissionen aus und sorgt so für eine klimaneutrale CO2 Bilanz der Geschäfts-prozesse. Die Anlage ist in Chitradurga, einer Provinz des Staates Karnataka, angesiedelt. Meteorologische Messungen haben ergeben, dass sich der Standort aufgrund der vorherrschenden Windgeschwindigkeiten und deren zeitlicher Verteilung hervorragend für eine Windenergieanlage eignet. Im Rahmen des Projektes werden vier Windturbinen mit einer jeweiligen Nennleistung von 750 kW errichtet. Durch das Projekt wird die Erzeugung von jährlich ca. 5.500 MWh sauberem Strom ermöglicht. Das Windenergie-Projekt führt letztlich zu einer jährlichen Vermeidung von etwa 4.800t CO2, und leistet daher einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.
Schiefer – natürlich nachhaltig bauen Schiefer überzeugt durch seine lange Lebensdauer und seine hervorragende Umweltbilanz. Im Vergleich mit anderen Baustoffen schneidet Schiefer in der CO2 -Bilanz mit den vergleichsweise geringsten Emissionswerten hervorragend ab. Darüber hinaus kann der Rohstoff problemlos entsorgt werden.
Der hochwertige Fredeburger Schiefer® wird vor Ort mit kurzen Transportwegen und geringem Energieeinsatz produziert. Zusätzlich vertreibt Magog unter dem Markennamen MaSpana® Qualitäts-Schiefer aus Spanien als Dach- und Wandschiefer. Ergänzt wird das umweltfreundliche Schiefer-Produktprogramm durch ein integriertes Aufdach-Dämmsystem
optidäm® und Unterdeckbahnen
optiroll®. Durch das Dämmsystem trägt Magog im Vorfeld dazu bei, Emissionen zu vermeiden und die Klimabilanz eines Hauses zu verbessern. Das Thema Nachhaltigkeit ist Magog wichtig. Mit Schiefer bauen heißt nachhaltig handeln, denn Schiefer als Baustoff erfüllt alle Anforderungen aktueller Baustandards und bietet somit auch zukünftigen Generationen eine ideale und umweltfreundliche Alternative beim Hausbau.